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Der abgeglichene Stand
Grundlage sind die Projekt-Chats vom 14.–15. September, insbesondere das zuletzt bestätigte Wohlfühldokument nach der Halloween-Netz-Anpassung. Die jüngste Planung nennt 7 Kinder; die frühe Planung mit 8–11 Kindern ist damit überholt.
Final gesetzt: die fünf Spiele in dieser Reihenfolge, Wiese vor dem Haus und Spielplatz etwa zwei Minuten entfernt. Thekla ist ein Bewegungsnetz mit großen freien Öffnungen und Halloween-Deko; Berührungen sind erlaubt.
Die frühere TipToi-Schatzsuche, Vorratsdosen, Käferbrücke und das Kommunikationsspiel „Netzmuster“ gehören nicht in diesen Ablauf. Ein neues Schatzfinale wird hier nicht vorausgesetzt.
Für diesen Guide neu ausformuliert: Vorlesetexte, genaue Rundenbeispiele, praktische Aufbauhinweise, Packorganisation und Regenanpassungen. Sie konkretisieren die vereinbarten Spiele.
SPIEL 1 / 5
Flips verrücktes Wiesentraining
Ein fröhliches Bewegungsspiel zum gemeinsamen Ankommen.
6–8 MinutenWieseAlle 7 gemeinsam
In 20 Sekunden
Vier Wörter, vier Bewegungen: Sonne, Regen, Biene, Flip.
Erst vormachen, dann durcheinander ansagen.
Niemand scheidet aus. Zum Schluss darf ein Kind anleiten.
So startest du
„Willkommen auf der Mohnblumenwiese! Flip will wissen, ob wir als Wiesenteam bereit sind. Bei Sonne streckt ihr die Arme hoch. Bei Regen macht ihr euch klein und baut mit den Händen ein Dach. Bei Biene flattert und summt ihr und dreht euch langsam einmal. Bei Flip macht ihr drei kleine Sprünge. Wir probieren alles gemeinsam. Wenn etwas durcheinandergeht, lachen wir und machen weiter!“
Material & Vorbereitung
Zu Hause vorbereiten
Die vier Kommandos einmal selbst durchgehen. Bildkarten sind optional und müssen nicht eigens gebastelt werden.
Vor Ort aufbauen
Auf der ungemähten Wiese zuerst eine ebene, übersichtliche Stelle prüfen. Keine Sprünge dort, wo der Boden im Gras nicht erkennbar ist.
Kinder mit etwa einer Armlänge Abstand verteilen. Bei ungeeigneter Wiese den Auftakt auf eine sichere freie Fläche verlegen.
So läuft das Spiel
Vormachen · ca. 2 Min: Alle vier Bewegungen einzeln zeigen und gemeinsam ausprobieren.
Erste Runde · ca. 2 Min: Sonne → Regen → Flip → Biene. Nach jeder Ansage warten, bis alle fertig sind.
Mischrunde · ca. 2 Min: Reihenfolge wechseln. Danach höchstens zwei Kommandos hintereinander: „Sonne und dann Regen!“
Kinderleitung · ca. 1 Min: Amanda oder ein freiwilliges Kind darf zwei bis drei Wörter ansagen. Andere Kinder bekommen später ebenfalls kleine Aufgaben.
Ruhiger Abschluss: Noch einmal „Sonne“, Arme senken, zusammenkommen.
Wenn es hakt
Bei Verwechslungen Bewegung erneut zeigen; keine Fehler zählen.
Wenn alle sehr aufdrehen: „Jetzt machen wir alles in Zeitlupe.“
Wer nicht springen möchte, hebt dreimal die Fersen oder streckt sich.
So beendest du es
„Flip ist begeistert! Ihr könnt zuhören, euch bewegen und zusammen lachen. Unser Wiesenteam ist startklar!“
Übergang
„Maja braucht Hilfe mit ihrer Blütenpost. Kommt zu mir ans große Tuch.“
Leichter, anspruchsvoller & drinnen
Anpassen
Leichter: nur Sonne und Regen verwenden, dann Biene und Flip ergänzen.
Anspruchsvoller: zwei Bewegungen merken. Nicht immer schneller werden.
Bei Regen
Im Wohnzimmer auf der Stelle spielen. Sprünge bei wenig Platz durch dreimaliges Strecken ersetzen.
Darauf achten
Keine Zusammenstöße: Abstand lassen, nicht quer über die Fläche rennen.
Biene heißt eine langsame Drehung; bei Schwindel einfach nur flattern.
Das üben die Kinder: Zuhören, Impulskontrolle, Bewegung und gemeinsames Lachen. Zeiten sind Richtwerte; ein guter gemeinsamer Abschluss zählt mehr als eine zusätzliche Runde.
SPIEL 2 / 5
Majas Blütenpost
Alle lenken gemeinsam einen weichen Ball auf einem Tuch zu den Blüten.
8–10 MinutenWieseAlle 7 gemeinsam
In 20 Sekunden
Alle halten den Rand desselben Tuchs.
Ein weicher Ball rollt durch sanftes Heben und Senken zu den Blüten.
Nicht werfen oder hochschleudern. Ein heruntergefallener Ball kommt wieder in die Mitte.
So startest du
„Maja hat Blütenpost dabei. Dieser Ball ist ihre Post, und unser Tuch ist die Blumenwiese. Jeder hält einen Platz am Rand fest. Wir bringen die Post gemeinsam zur roten Blüte, indem wir das Tuch vorsichtig heben oder senken. Wir schütteln nicht und werfen den Ball nicht hoch. Fällt er herunter, legen wir ihn einfach zurück. Bereit für die erste Lieferung?“
Material & Vorbereitung
Zu Hause vorbereiten
Blüten flach auf dem Tuch befestigen, mit Abstand zum Rand und zueinander. Ball darf nicht an hochstehenden Papierkanten hängenbleiben.
Praktischer Vorschlag: bei etwa 1,5–2 m Tuchbreite beginnen, abhängig davon, ob alle den Rand bequem erreichen.
Ballprobe: Das Tuch leicht neigen. Rollt er zu hektisch, weniger Spannung und kleinere Bewegungen probieren.
Vor Ort aufbauen
Alle stehen gleichmäßig am Rand, Tuch ungefähr auf Hüft- bis Bauchhöhe.
Blüten zeigen und benennen; zusätzlich jeweils darauf zeigen.
Ein Erwachsener kann eine Lücke am Rand übernehmen und Bewegungen beruhigen.
So läuft das Spiel
Gefühl finden · 1–2 Min: Ball in die Mitte legen. Gemeinsam etwas heben, senken und wieder ruhig halten.
Einzelziele · 3 Min: „Zur roten Blüte!“ Ball langsam dorthin rollen lassen. Berühren oder Überrollen der Markierung reicht als Zustellung. Danach Gelb und Blau einzeln ansagen.
Postroute · 2–3 Min: Rot → Gelb → Blau. Immer erst nach einer Lieferung das nächste Ziel nennen.
Wenn es gut klappt: Ein Kind bestimmt das nächste Ziel; die anderen steuern mit.
Abschluss · 1 Min: Eine letzte gemeinsame Lieferung, dann Ball herausnehmen und Tuch ablegen.
Wenn es hakt
Ball fällt oft: nur ein gut erreichbares Ziel nehmen, Bewegungen kleiner machen.
Ein Kind zieht stark: „Nur ein kleines Stück heben. Schaut, was die Post dann macht.“
Durcheinanderreden: Ein Kind darf das Ziel nennen, alle anderen schauen auf den Ball.
So beendest du es
„Alle Blüten haben ihre Post bekommen! Das ging, weil ihr aufeinander geachtet und gemeinsam gesteuert habt.“
Übergang
„Jetzt helfen wir den Ameisen. Wir packen das Tuch ein und gehen zusammen zum Spielplatz. Dort bleiben wir erst einmal bei unserem Erwachsenen.“
Leichter, anspruchsvoller & drinnen
Anpassen
Leichter: Erwachsene steuern mit; nur zwei Blüten nutzen.
Anspruchsvoller: eine kurze Route merken oder den Ball vorsichtig um die Mitte lenken.
Keine Zusatzbälle nötig: Ein Ball hält die Aufgabe übersichtlich.
Bei Regen
In einem freigeräumten Zimmer funktioniert dieselbe Aufgabe. Abstand zu Möbelkanten lassen; ein kleineres Tuch nutzen, wenn alle noch bequem daran Platz haben.
Darauf achten
Das Tuch bleibt unter Gesichtshöhe. Nicht darunter verstecken und nicht daran reißen.
Bei starkem Wind eine geschützte Stelle wählen.
Das üben die Kinder: Absprachen, dosierte Bewegungen und gemeinsames Steuern. Zeiten sind Richtwerte; ein guter gemeinsamer Abschluss zählt mehr als eine zusätzliche Runde.
SPIEL 3 / 5
Die Ameisen bringen alle nach Hause
Die ganze Gruppe überquert eine gedachte Pfütze auf beweglichen Trittmatten.
8–10 MinutenSpielplatzAlle 7 gemeinsam
In 20 Sekunden
6 Matten für 7 Kinder; die Pfütze ist nur ausgedacht.
Auf Matten stehen, eine freie hintere Matte nach vorn reichen.
Geschafft ist es erst, wenn alle im Nest sind. Kuscheltier optional.
So startest du
„Vor dem Ameisennest ist eine riesige Pfütze. Zum Glück haben wir trockene Inseln. Ihr dürft in der Pfütze nur auf diesen Matten stehen. Wenn hinten eine Matte frei ist, reicht ihr sie nach vorn und baut euren Weg weiter. Überlegt zusammen, damit alle mitkommen. Wir sind erst fertig, wenn jede Ameise im Nest ist. Tritt jemand ins Wasser, helfen wir ihm einfach zurück.“
Material & Vorbereitung
Zu Hause vorbereiten
Matten auf Rutschfestigkeit prüfen. Dünnes Papier, lose Plastiktüten und glatte Pappe eignen sich nicht als Trittflächen.
Wichtig: Sechs kleine Einpersonenmatten sind für sieben Kinder zu knapp. Entweder ausreichend große Matten verwenden oder die Reserve ergänzen.
Vor Ort aufbauen
Ebene freie Fläche abseits der Spielgeräte und Laufwege wählen.
Als praktische Startlänge etwa 3–4 m zwischen Ufer und Nest markieren; Abstände an kurze Kinderschritte anpassen.
Eine kurze Mattenkette ab dem Ufer auslegen. Eine freie Matte bleibt zum Vorbauen verfügbar. Kinder dürfen vom Ufer nacheinander aufrücken.
So läuft das Spiel
Vormachen · 1–2 Min: Ein Erwachsener zeigt: aufrücken, hintere Matte freimachen, nach vorn weiterreichen, ablegen. Niemand muss springen.
Gemeinsam planen: „Wie bekommen wir hinten eine Insel frei?“ Zwei Kinder dürfen eine ausreichend große Matte teilen, ohne sich zu drängen.
Überqueren · 4–5 Min: Kinder rücken in kleinen Schritten vor. Freie Matten werden nach vorn gegeben. Erwachsene helfen bei Stau.
Optionaler Zusatz · 1–2 Min: Die Stoffbiene reist mit. Ein Kind hält sie beim Stehen und gibt sie an das nächste weiter. Kinder tragen keine anderen Kinder.
Alle ankommen lassen: Vorne Angekommene helfen durch Zurufen und Platzmachen. Erst schließen, wenn das letzte Kind und gegebenenfalls die Biene im Nest sind.
Wenn es hakt
Es geht nicht weiter: anhalten und gemeinsam nach einer freien Matte schauen. Bei Bedarf Reserve dazulegen.
Jemand tritt daneben: auf die nächste sichere Matte zurücksteigen; kein Neustart.
Nur ein Kind bestimmt: „Wir hören jetzt noch eine andere Idee.“
So beendest du es
„Alle Ameisen sind zu Hause! Ihr habt nach hinten geschaut, Platz gemacht und niemanden zurückgelassen.“
Übergang
„Die Blumen am Spielplatz haben Durst. Jetzt bringen wir ihnen gemeinsam ihre Tautropfen.“
Leichter, anspruchsvoller & drinnen
Anpassen
Leichter: kürzere Strecke, mehr Matten, Erwachsenenhilfe beim Weiterreichen.
Anspruchsvoller: die Stoffbiene mitnehmen. Nicht durch winzige Inseln oder große Sprünge erschweren.
Bei Regen
Auf rutschfestem Boden mit geeigneten Matten und kurzer Strecke spielen. Fehlt eine sichere Fläche, nur das Weiterreichen und gemeinsame Planen im Sitzen üben; die Überquerung entfällt.
Darauf achten
Keine Kinder tragen, ziehen oder auf Matten balancieren lassen, die zu klein sind.
Matten immer ablegen, nie unter Füßen wegziehen. Bei rutschigem Untergrund auslassen.
Das üben die Kinder: Planung, gegenseitige Hilfe und Verantwortung für die ganze Gruppe. Zeiten sind Richtwerte; ein guter gemeinsamer Abschluss zählt mehr als eine zusätzliche Runde.
SPIEL 4 / 5
Rettet die Tautropfen
Auf drei parallelen Wegen bringt ihr blaue Pompons mit Löffeln zu den Blumen.
8–10 MinutenSpielplatzAlle 7 gemeinsam
In 20 Sekunden
7 Löffel, etwa 15–20 blaue Pompons.
Drei Kinder transportieren gleichzeitig, jeweils eines pro Bahn.
Gemeinsam etwa 15 Tropfen anliefern. Gefallene Tropfen einfach aufheben.
So startest du
„Die Blumen haben Durst! Diese blauen Pompons sind unsere Tautropfen. Jeder nimmt einen Löffel. Auf jedem Weg läuft immer ein Kind mit einem Tropfen zur Blume. Geht langsam und legt den Tropfen dort ab. Zurück geht ihr außen herum. Fällt etwas herunter, hebt ihr es auf und macht weiter. Wir sammeln zusammen fünfzehn Tropfen – es gibt kein Gewinnerteam.“
Material & Vorbereitung
Zu Hause vorbereiten
Pompons so wählen, dass sie gut auf den Löffeln liegen. Eine Probe mit dem vorhandenen Löffel machen.
Drei ungefähr gleich große Vorräte vorbereiten, zum Beispiel je fünf Tropfen. Ersatz separat lassen.
Zielgefäße mit einer Blüte kenntlich machen.
Vor Ort aufbauen
Drei kurze parallele Bahnen von zunächst etwa 3 m auf freier Fläche einrichten.
Zwischen den Bahnen genug Platz lassen. Den Rückweg außen zeigen.
Kinder auf die drei Startpunkte verteilen: 2 / 2 / 3. Alle behalten ihren eigenen Löffel.
Proberunde · 2–3 Min: Je Bahn läuft ein Kind. Das nächste startet, wenn die Bahn frei ist. Darauf achten, dass alle mindestens einmal drankommen.
Gemeinsame Sammlung · 3–4 Min: Weitertransportieren, bis ungefähr 15 Tropfen angekommen sind. Bei schnellem Erfolg darf jedes Kind noch einen Tropfen bringen.
Gemeinsam zählen · 1 Min: Die drei Zielgefäße zusammen betrachten: Alle Tropfen gehören zum selben Gruppenergebnis.
Wenn es hakt
Tropfen fällt ständig: mit beiden Händen am Löffel gehen oder Weg verkürzen.
Wind bläst Pompons fort: geschützte Stelle suchen und Weg sehr kurz halten.
Lange Wartezeit: Vorräte gleichmäßig verteilen; keine zusätzliche komplizierte Hindernisstrecke bauen.
So beendest du es
„Die Blumen haben wieder Wasser! Jeder Tropfen hat geholfen, und zusammen habt ihr sie alle versorgt.“
Übergang
„Eine letzte Aufgabe wartet bei Thekla. Kommt zu mir – wir schauen uns ihr großes Netz erst gemeinsam an.“
Leichter, anspruchsvoller & drinnen
Anpassen
Leichter: größere Löffel und kürzere Wege.
Anspruchsvoller: kurz anhalten und weitergehen, statt schneller zu laufen.
Wir bleiben bei trockenen Pompons; echtes Wasser ist für diesen Ablauf nicht nötig.
Bei Regen
Mit denselben trockenen Materialien auf kurzen Wegen spielen. Bei wenig Platz nur zwei Bahnen nutzen und die Gesamtzahl der Transporte reduzieren.
Darauf achten
Löffel bleiben in der Hand, nicht im Mund. Gehen statt rennen.
Pompons nachher vollständig einsammeln und von Kleinkindern fernhalten.
Das üben die Kinder: Konzentration, ruhiges Gehen und ein gemeinsames Ziel. Zeiten sind Richtwerte; ein guter gemeinsamer Abschluss zählt mehr als eine zusätzliche Runde.
SPIEL 5 / 5
Theklas Spinnennetz
Ein Bewegungsfinale mit großen Durchgängen und dekorativem Halloween-Netz.
8–12 MinutenSpielplatzAlle 7 gemeinsam
In 20 Sekunden
5–7 breite Grundbänder bilden große Öffnungen.
Halloween-Netz nur als Deko an den Rändern; Durchgänge bleiben frei.
Kinder steigen oder krabbeln hindurch. Berühren ist erlaubt, kein Zurückschicken.
So startest du
„Thekla hat ein großes Netz gebaut. Wir schauen zuerst: Wo kannst du bequem hindurchsteigen oder unten durchkrabbeln? Du suchst dir einen passenden Weg. Geh langsam, und warte, bis dein Durchgang frei ist. Wenn du das Netz berührst, ist das überhaupt nicht schlimm. Wir helfen einander, und niemand wird zurückgeschickt. Wer nicht hindurchmöchte, darf außen herum und uns von dort helfen.“
Material & Vorbereitung
Zu Hause vorbereiten
Vorher einen kleinen Teil des Kunstnetzes testen: nicht zu dichten Watteflächen ziehen. Es ist Dekoration und kein tragendes Klettermaterial.
Breite Bänder und Befestigungen zusammenpacken. Keine dünne Angelschnur verwenden.
Die endgültige Form richtet sich nach sicheren Befestigungen vor Ort; kein kompliziertes engmaschiges Netz vorbereiten.
Vor Ort aufbauen
Nur einen Bereich außerhalb von Rutschen, Schaukeln, Zugängen und Laufwegen nutzen. Öffentliche Geräte nicht mit einem Netz blockieren.
Grundbänder locker zu wenigen großen Öffnungen befestigen. Mindestens einen sehr leichten Weg vorsehen. Kein Durchgang erfordert Hochheben, Springen oder Klettern.
Kunstnetz sparsam an Rand und Grundbändern dekorieren. Durchgänge vollständig freilassen; keine losen Schlaufen im Gesichts- oder Halsbereich.
Ein Erwachsener prüft die Wege und bleibt unmittelbar am Netz. Wenn keine geeigneten Punkte vorhanden sind, die unten beschriebene Alternative nutzen.
So läuft das Spiel
Besichtigen · 1–2 Min: Alle schauen die Öffnungen an. Einen leichten Weg zeigen und das freiwillige Umgehen erklären.
Erster Durchgang · 3–4 Min: Ein Kind pro Öffnung. Zwei dürfen gleichzeitig starten, wenn Wege und Ausgänge klar getrennt sind und sicher beaufsichtigt werden können. Sonst einzeln.
Angekommene beteiligen: Auf der anderen Seite Platz machen, einen Weg zeigen und freundlich ermutigen. Nicht an anderen Kindern ziehen.
Zweite Runde nur bei Lust · 2–3 Min: Anderen Weg ausprobieren. Alternativ die Stoffbiene von beiden Seiten gemeinsam durch eine große Öffnung weiterreichen.
Abschluss · 1–2 Min: Alle sammeln sich auf der Zielseite. Das Netz wird danach zeitnah abgebaut.
Wenn es hakt
Ein Kind zögert: größten Durchgang anbieten oder außen herum begleiten. Zuschauen ist erlaubt.
Deko bleibt hängen: sofort anhalten und als Erwachsener lösen; die betreffende Deko entfernen.
Warten wird unruhig: keine zweite Runde, sondern gemeinsam die Biene durchreichen und abschließen.
So beendest du es
„Thekla staunt: Ihr habt eure Wege gefunden und euch gegenseitig geholfen! Flip, Maja, die Ameisen und die Blumen freuen sich mit euch. Unser Wiesenteam hat alle Aufgaben geschafft. Auf Amanda und euch: Summ, summ, hurra!“
Übergang
„Jetzt trinken wir erst einmal etwas. Danach ist Zeit zum freien Spielen.“
Leichter, anspruchsvoller & drinnen
Anpassen
Leichter: nur große Durchgänge, weniger Bänder und keine zusätzliche Runde.
Optional: Stoffbiene durchreichen; das ist ein Zusatz, kein Ersatz für die eigentliche Bewegungsaufgabe.
Ohne sichere Befestigungen: breite Bänder als flaches Muster auf den Boden legen und große Felder zum Hindurchgehen nutzen. Halloween-Deko dann weglassen.
Bei Regen
Nur mit stabilen Befestigungen und genügend Platz aufbauen. Sonst das flache Bodenmuster ohne Kunstnetz nutzen; kein Netz zwischen kippeligen Stühlen spannen.
Darauf achten
Keine Kinder hochheben oder durch enge Öffnungen schieben. Keine Spannung gegen den Körper.
Kunstfasern dürfen nicht über Wege, Gesicht oder Hals hängen; Kinder wickeln sich nicht darin ein.
Das Netz nie unbeaufsichtigt stehen lassen. Deko vollständig mitnehmen, insbesondere aus Pflanzen.
Das üben die Kinder: Körpergefühl, selbst gewählte Herausforderungen und gegenseitige Unterstützung. Zeiten sind Richtwerte; ein guter gemeinsamer Abschluss zählt mehr als eine zusätzliche Runde.
SPIELLEITER-GUIDE
Entspannt durch den Ablauf
Die Zeit gibt Orientierung. Sie ist kein Countdown.
Realistische Zeitplanung
Die vereinbarten Spielzeiten ergeben 38–50 Minuten reine Spielzeit. Mit Weg, Begrüßung, Übergängen und Trinkpause sind etwa 50–65 Minuten realistisch. Die früher genannten 45–55 Minuten klappen bei kurzen Runden und zügigen Übergängen. Plant den Spielblock deshalb mit Luft.
Ankommen und Begrüßung: ca. 2 Minuten.
Wiese: Flip 6–8 Minuten, Maja 8–10 Minuten.
Einpacken, gemeinsam zum Spielplatz, sammeln: ca. 3–5 Minuten; reiner Weg etwa 2 Minuten.
„Heute feiern wir Amanda auf der Mohnblumenwiese! Wir helfen Flip, Maja und ihren Freunden. Wir spielen alle zusammen. Niemand scheidet aus, und wir helfen, wenn etwas noch nicht klappt. Wenn ich „Wiesenpause!“ rufe, bleiben alle stehen und schauen zu mir. Probieren wir das einmal!“
Zwei Erwachsene: praktische Aufgabenverteilung
Spielleitung: Ansagen, Kinder zusammenhalten, Übergänge und Stimmung im Blick.
Unterstützung: Material reichen, bei den Matten helfen, Netz unmittelbar beaufsichtigen, anschließend abbauen.
Das Netz möglichst erst kurz vor der Nutzung aufbauen. Ein vorbereiteter Bereich auf einem öffentlichen Spielplatz darf nicht ohne Aufsicht bleiben.
Beim Ortswechsel alle gemeinsam losgehen und nachzählen. Eine Person geht vorn, eine hinten.
Wenn ihr nur einen Erwachsenen habt
Alles griffbereit packen und vor Ort nacheinander aufbauen. Die Gruppe bleibt dabei zusammen. Kein Kind allein voraus zum Spielplatz schicken. Ist der Netzaufbau neben der Betreuung nicht gut machbar, das einfache Bodenmuster nutzen.
Kürzen ohne das Erlebnis zu verlieren
Flip: Kinderleitung weglassen.
Maja: drei einzelne Zustellungen reichen.
Ameisen: nur eine Überquerung, ohne zusätzlichen Passagier.
Tautropfen: mindestens eine Lieferung pro Kind, danach nach Stimmung stoppen.
Thekla: ein Durchgang pro Kind, dann gemeinsamer Schlussruf.
Bei Unruhe oder Frust
„Wiesenpause! Wir machen es ein bisschen leichter. Wir müssen nicht schnell sein. Wir schauen jetzt gemeinsam, was uns hilft.“
Regenentscheidung
Wenn Gras oder Matten rutschig sind, den gesamten Spielblock nach drinnen verlegen. Die Anpassung steht auf jeder Spielkarte. Indoor kürzere Wege und weniger Wiederholungen nutzen. Der Wechsel wird über die örtlichen Bedingungen entschieden; dieser Guide enthält keine Wetterprognose.
SPIELLEITER-GUIDE
Packen & vorbereiten
Ein überschaubarer Satz Materialien, sortiert in Spielreihenfolge.
Aus dem Haushalt
Vorhandenes Bastelpapier nutzen
Weiß, Gelb, Schwarz und Rot sind bereits vorhanden. Daraus die Blütenzeichen für Tuch und Zielgefäße machen; eine blaue Blüte auf Weiß malen. Keine aufwendigen Figuren nötig. Die Blüten auf dem Tuch flach und sicher befestigen.
Prüfen, ausleihen oder besorgen
Am Vortag · etwa 30–45 Minuten als Planungsreserve
Vier kleine Pakete statt Materialsuche
Paket 1 · Maja: Tuch mit Blüten + Softball. Flip braucht nichts. Oben in die Tasche.